Die 1. Tischtennis-Herrenbezirksklasse wird beherrscht von den Clubs der Grafschaft Bentheim, Herbstmeister ist Vorwärts Nordhorn.

 

Antonia Joachimmeyer gehört zur niedersächsischen Tischtennis-Elite

Die 13-jährige Antonia Joachimmeyer aus Lengerich gehört zu den hoffnungsvollsten Talenten im niedersächsischen Tischtennis-Sport und ist dabei, ihre Leistungsgrenzen auszutesten.

Ein Presse-Aufruf zur Teilnahme an den Minimeisterschaften war der Auslöser für ein Engagement in diesem Sport. Im ersten Anlauf wurde sie 2012 Vizemeisterin auf Kreisebene, ein Jahr darauf war sie Turniersiegerin und belegte Rang drei beim Landesentscheid.
Ihre sportliche Weiterentwicklung wurde maßgeblich geprägt von einem guten Trainerstab bei Olympia Laxten. Antonia nennt hier ausdrücklich Jochen Lager und Kevin Kurbjuweit, die sie in der Altersklasse Schülerinnen B zum Sieg bei den Bezirks- und Landesmeisterschaften in der Saison 2014/15 führten.    
Da die Zahl der weiblichen Tischtennis-Mannschaften - nicht nur im Emsland - extrem rückläufig ist, fällte sie im Sommer des vergangenen Jahres eine wichtige Entscheidung.

Antonia zum Vereinswechsel: "Auf Turnieren habe ich mich mit Spielerinnen aus Oldendorf angefreundet. So bin ich von dem Verein angesprochen worden, ob ich in einer Mannschaft in der Mädchen-Niedersachsenliga spielen möchte."
Bei der Spvg. Oldendorf ist die selbstbewusste Emsländerin inzwischen menschlich und sportlich angekommen, was auch ihre Einzelbilanz von 23:5 in der Niedersachsenliga belegt.
Derartige Erfolge erfordern natürlich einen enormen zeitlichen Aufwand. So ist
Antonia regelmäßig in den Turnhallen von Laxten und Oldendorf, wo sie das besonders abwechslungsreiche Training lobt. Zusätzlich ist sie zweimal wöchentlich im Landesstützpunkt Osnabrück zu Gast, wo ihr früherer Vereinstrainer Kevin Kurbjuweit zu den ausgebildeten Übungsleitern gehört und sie immer noch oft auf Wettbewerben betreut. Die aufgeschlossene Emsländerin mag übrigens - wie sie sagt - besonders gerne Turniere, weil sie dort mit vielen Spielerinnen aus anderen Vereinen zusammenkommt.
Überdurchschnittlich gefordert sind natürlich auch ihre Eltern, was vor allem die aufwendigen Fahrten zum Trainingsort und zu Punktspielen betrifft.
Bislang kann die Emsländerin Schule und Sport noch gut miteinander vereinbaren. 
 Sie besucht das Gymnasium Leoninum in Handrup und ist in der 8. Klasse. Nur eines stört sie: "Stressig wird es, wenn am Tag nach einem Turnier-Wochenende eine Klassenarbeit geschrieben wird."

50 Jahre Tischtennis – Veranstaltungen mit internationalen Stars
Mit der Gründung einer Tischtennis-Sparte bei Amisia Papenburg legte Günter Stückmann im Sommer 1965 den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsserie. Ihm folgten in 50 Jahren nur drei Abteilungsleiter, ein Indiz für einmalige Konstanz.

Zu den stärksten Sportlern der Tischtennis-Jugendkreisliga Emsland Nord/Mitte 2015/16 gehören zwei Aktive von Sparta Werlte. René Lüttel (links) überzeugte in der Hinserie mit einer Einzelbilanz von 11:3, Klaas Köbbe erreichte  ein Gesamtresultat von 9:3. Im Doppel ergänzten sich die beiden Akteure ideal und sind bei Saisonhalbzeit noch ungeschlagen. (Bruns-Foto)

 

Alois Geers prägte die Abteilung - Thea Weber herausragende Spielerin

Die Gründung der Tischtennis-Abteilung bei Eintracht Börger wurde im November 1965 initiiert von Bärbel Többe, ein Jahr später wurde die Leitung auf Franz-Josef Becker übertragen. 1967 übernahm Alois Geers die Führung der Sparte. Sein Nachfolger Bernd Kossenjans ist seit 2007 im Amt. 



Erstmals in der Vereinsgeschichte ist eine Tischtennis-Herrenmannschaft des SV Esterwegen in der 1. Bezirksklasse präsent. Der Klub hofft auf den Klassenverbleib, auch wenn das Sextett noch auf den ersten Sieg wartet. Zur neuformierten Stammformation gehören Michael Breer (links), Christian Hübner, Heinz-Bernhard Rohlfer, Mario Jansen, der neu ins Team gekommene Jonas Hannebohn und Janek Hömmen.
Bruns-Foto



Traditionelles internationales Tischtennis-Turnier - Niederländer zu schwach

Auch die 18. Auflage des zur Tradition gewordenen internationalen Tischtennis-Turniers von BW Dörpen war in jeder Beziehung eine gelungene Veranstaltung, nicht zuletzt durch die umsichtige Organisation des Abteilungsleiters Michael Hesselbrock.