Saisonende - Spannung im Abstiegskampf 

 

In der 1. Tischtennis-Herrenkreisklasse Emsland/Mitte war der Kampf um den Klassenerhalt wesentlich spannender als die Titelentscheidung.

Union Meppen IV dominierte die Staffel, wie acht 7:0-Siege belegen. Die einzige Niederlage kassierte der Meister mit 5:7 gegen den VfL Emslage IV, als der Titelgewinn längst feststand. Mit Lars Wöbker, der in der gesamten Saison nur ein Einzel abgab, stellte Union auch den Klassenprimus. 

Der Vizemeister VfL Emslage IV startete mit einer unnötigen 3:7-Niederlage gegen den VfB Lingen II, steigerte sich dann aber kontinuierlich. Von den zehn eingesetzten Aktiven verbuchten Karl-Heinz Beerling (20:3) und Ludger Stahl (20:5) glänzende Einzelbilanzen.

Eintracht Emmeln II führt das Mittelfeld an. Gegen das Führungsduo war die Mannschaft in allen Spielen absolut chancenlos. Topbilanzen erreichten Martin Gersema (23:7) und Thomas Lüdeke-Dahlinghaus (18:8).

Der nachfolgende Haselünner SV III verbesserte sich dank einer erstklassigen Rückrunde auf Platz vier. Ein Riesenspiel absolvierte die Mannschaft gegen den Vizemeister VfL Emslage IV (7:2). Ein großer Rückhalt war Gao Ming (12:3). 

Der TTC Lähden II weist bereits einen negativen Punktestand auf, rangiert aber im sicheren Mittelfeld. Alle Spiele gegen besser platzierte Klubs wurden verloren.  Lediglich Hans Dierkes erreichte ein positives Einzelergebnis (21:9). 

Licht und Schatten wechselten beim punktgleichen TV Meppen II, der beim 7:4-Sieg gegen Eintracht Emmeln II sein Potenzial andeutete. Vorbildlich agierte das Doppel mit Ralf Wohlgezogen und Christopher Kämper (9:2).

Gleichauf liegt der SV Dalum II. Saisonhöhepunkt war der 7:1-Kantersieg gegen den TV Meppen II. Doch nur Matthias Wilken spielte positiv (15:14). 

Der VfB Lingen II spielte im Rahmen der Möglichkeiten. Viermal erzielten die Remiskünstler ein Unentschieden. Mithalten konnte Reinhard Philipp (17:15).

Der FC Wesuwe ist zwar nur Tabellenvorletzter, hat sich aber zum Angstgegner für den TV Meppen II entwickelt (7:4 und 7:5). Spielerisches Vorbild war Rainer Einspanier (13:12).

Das Schlusslicht SV Hemsen hatte eklatant schwache Nerven, wie etliche knappe Niederlagen belegen. Außerdem versagten die Doppel.

 

Einer der Topspieler der Liga war Thomas Lüdeke-Dahlinghaus (Eintracht Emmeln). Bruns-Foto