Die 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord/Mitte steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes.

 

 

Union Meppen II steht vor der Rückkehr in die 1. Bezirksklasse. Der Spitzenreiter kassierte den einzigen Minuspunkt im Nachbarderby gegen den VfL Emslage II (8:8). Der Verfolger Sparta Werlte (9:3) und der amtierende Vizemeister BW Papenburg (9:3) wurden deutlich auf Distanz gehalten. Rückhalt der Mannschaft sind noch immer die altgedienten Franz Kock und Klaus-Peter Polke.

Der TV Meppen weist im Mittelfeld bereits ein negatives Punktekonto auf, obwohl ein Riesenkader zur Verfügung steht. Von den 13 eingesetzten Aktiven ist Nils Otten mit neun Einsätzen eine verlässliche Größe. Aufgrund der permanent wechselnden Aufstellung präsentiert sich die  Mannschaft jedoch wie eine Wundertüte. Dem sensationellen 8:8-Unentschieden gegen Sparta Werlte steht eine unerklärliche

2:9-Niederlage beim SV Surwold gegenüber.

Der Neuling VfL Emslage II blieb hinter den Erwartungen zurück, wie bescheidene sechs Pluspunkte belegen. Der Aufsteiger spielte effektiv gegen Union Meppen II und den Titelverteidiger SV Esterwegen (jeweils 8:8), wirkte aber indisponiert gegen BW Lorup (0:9) und den TV Meppen (2:9). Akzeptable Einzelresultate verbuchten Marcel Kloppenburg (7:3) sowie das Doppel mit Ludger Stahl und Johannes Tenbruck (5:1).

Der Haselünner SV II gibt Rätsel auf. Das Spitzenteam des Vorjahres ist zu einem Abstiegskandidaten mutiert. Absoluter Tiefpunkt war das kampflos abgegebene Punktspiel gegen Union Meppen II. Nur gegen Eintracht Emmeln (8:8) und BW Dörpen war das Sextett erfolgreich. Konstant gut agierte bislang lediglich der Routinier Wolfgang Böle (10:4).

Bei Eintracht Emmeln lief ebenfalls längst nicht alles nach Wunsch. Die Mannschaft wartet noch auf den ersten Sieg, spielte aber zweimal remis. Äußerst glücklos endeten die Partien gegen den TV Meppen und das Schlusslicht BW Dörpen (jeweils 7:9). Einen respektablen Bilanzwert von 9:3 kann der erfahrene Martin Gersema  vorlegen. Eintracht hofft jedoch - ähnlich wie im Vorjahr - auf eine sportliche Wiedergeburt in der Rückrunde.

 

Dank Klaus-Peter Polke läuft es wieder bei Union Meppen.

                                                                                     Bruns-Foto