In der Tischtennis-Damenoberliga überwintert der SV Bawinkel auf dem Relegationsplatz.

 

 

So seltsam es klingen mag, die Emsländerinnen sind sportlich durchaus im Soll. Der Liganeuling hatte sich im Vorfeld nichts ausgerechnet und wollte auch durch klare Niederlagen nicht in Schockstarre verfallen - und das ist gelungen. In der Hinserie war zwar eine bessere, aber auch eine schlechtere Platzierung durchaus möglich. Etwas mehr hatte sich die Mannschaft gegen die Spvg. Oldendorf II (6:8) ausgerechnet, etwas weniger gegen die Erstvertretung dieses Clubs (8:5). Absolut stärkste Saisonleistung war der 7:7-Teilerfolg gegen den Tabellenzweiten und amtierenden Vizemeister SSV Neuhaus. Hinzu kam ein weiteres Remis gegen den Mitaufsteiger TuSG Ritterhude.

Es gab glücklicherweise keinen Ausfall im Quintett, wie die Einzelbilanzen belegen: Claudia Meer (11:14), Nina Längert (5:8), Antonia Joachimmeyer (8:15), Rita Pleus (6:9) und Andrea Trepohl (4:12), deren Ergebnis zudem relativiert werden muss. Die vorbildlich funktionierende Teamchefin pausierte nämlich gegen einige gleichwertige Mannschaften. Die Doppel agierten durchaus solide (9:9), was im Vorjahr nicht immer der Fall war.

Fazit: Noch ist alles möglich, für den Klassenerhalt ohne Relegation ist nur ein leichter Wetterumschwung erforderlich. Die Mannschaft liegt auf Schlagdistanz zur besser platzierten TuSG Ritterhude und kann angstbefreit in die Rückserie gehen. Der Auftakt steht bereits am 6. Januar beim TuS Sande bevor.