In der zahlenmäßig relativ kleinen 1. Tischtennis-Damenbezirksklasse ist im Titelkampf bereits eine Vorentscheidung gefallen.

 

 

Der verlustpunktfreie Herbstmeister SV Hilkenbrook steht vor dem direkten Wiederaufstieg. Die Mannschaft musste lediglich beim knappen 8:6-Sieg gegen die SG Walchum an ihre Grenzen gehen. Rückhalt des Spitzenreiters waren Sandra Schomakers und Andrea Suhl, die beide nur ein Einzel abgegeben haben.

Der Verfolger Raspo Lathen liegt nach den Niederlagen gegen die SG Walchum (5:8) und den SV Hilkenbrook (4:8) bereits vier Punkte zurück. Eine bessere Ausgangsposition vergaben die Doppel, die nur Mittelmaß waren. Die absolut stärkste Saisonleistung war der 8:2-Kantersieg gegen die SG Bramsche.  Unumstrittene Leistungsträgerin des eingespielten Teams war Maria Garbe mit einem Einzelergebnis von 11:2.

Die Erstvertretung der SG Walchum ist mit fünf Minuszählern belastet. Nach letztjährigem Abstieg hat sich das Quartett inzwischen gefangen, auch wenn längst nicht alles nach Wunsch lief. Von den Stammspielerinnen erreichten Ramona Wiebezek (11:3) und Kerstin Bollingerfähr (6:4) positive Bilanzwerte.

Die SG Bramsche folgt mit gleicher Punktzahl. Vor allem in den beiden letzten Spielen der Hinserie gegen die SG Walchum (8:4) und BW Lorup (7:7) überzeugte die Mannschaft. Von den sieben eingesetzten Aktiven imponierte besonders die Spitzenspielerin Kerstin Determann (8:4), die sich auch im Doppel mit Sabine Pieper (5:0) ideal ergänzte.

BW Lorup hat nicht mehr das Potenzial früherer Jahre, wie das negative Punktekonto belegt. Allerdings hatte die Mannschaft nie die Bestbesetzung zur Verfügung. Mit der Konkurrenz mithalten konnten Laura Gerdes (6;2) und Lisa Wilmes (5:4). Schwächen gab es in den Doppeln.

Einen schweren Stand hat der Neuling SG Walchum II. Das Schlusslicht ist noch ohne Erfolgserlebnis und hatte in keinem Spiel eine reale Siegchance.

Klassenbeste: Sandra Schomakers vom Herbstmeister SV Hilkenbrook.

                                                                                                         Foto: G. Bruns