Da die 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord mit elf Mannschaften die Sollstärke übersteigt, wird es mindestens drei Absteiger geben.

 

 

Union strebt mit aller Macht die Rückkehr in die 1. Bezirksklasse an. Der Tabellenführer kassierte den einzigen Minuspunkt gegen den VfL Emslage II. Vor allem Tobias Fischer (10:2) und das Defensiv-Doppel mit Franz Kock und Jürgen Töbermann waren kaum zu bezwingen (10:1).

Der Verfolger Sparta Werlte war dem Herbstmeister nicht annähernd gewachsen (3:9). Immerhin stellte die Mannschaft mit dem ungeschlagenen Rainer Klaßen den absoluten Klassenprimus.

BW Lorup komplettiert mit vier Minuszählern das Spitzentrio. Fast hätte das Team dem Meppener Spitzenreiter ein Bein gestellt (7:9).  Überdurchschnittlich war Blau-Weiß auf den Spitzenpositionen mit Gerd Gerdes (14:2) und Sven Wilmes (13:2) besetzt.

Der amtierende Vizemeister BW Papenburg führt das Mittelfeld an. Alle nachfolgenden Clubs wurden besiegt. Hervorzuheben ist der wiedererstarkte Clemens Busch (10:3).

Der Titelverteidiger SV Esterwegen hat an Substanz verloren, wie mehrere hohe Niederlagen belegen. Lediglich Jonas Hannebohn (9:4) konnte sich verbessern.

Der SV Surwold war lediglich gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte erfolgreich und weist bereits ein negatives Punktekonto auf. Unumschränkter Star im Sextett ist der Spitzenspieler Jens Hillebrand (15:1). 

Wenig Licht und viel Schatten waren ein Spezifikum des punktgleichen TV Meppen. Der zahlenmäßig riesige Kader zehrte lange vom überraschenden Remis gegen Sparta Werlte. Von den 14 eingesetzten Aktiven überzeugte lediglich Thomas Müller.

Der Aufsteiger VfL Emslage II rangiert mit sieben Punkten auf dem Relegationsplatz. Dreimal spielten die Remiskünstler 8:8, wovon der Teilerfolg gegen den SV Esterwegen herausragte. Positiv agierte der Teamchef Marcel Kloppenburg (7:5).

Abgeschlagen und damit kaum noch zu retten sind Eintracht Emmeln, BW Dörpen und völlig unerwartet der Haselünner SV II. Diese Mannschaften punkteten fast nur untereinander. Keine Mannschaft aus diesem Trio hat einen Topspieler in den Reihen, was symptomatisch ist.

Tobias Fischer führte Union auf Platz eins.

                                                     Foto: G. Bruns