In der Tischtennis-Damenoberliga gab der SV Bawinkel (erneut) nur ein einjähriges Gastspiel.

 

Im Vorfeld der Saison war klar, dass der im Nachrückverfahren aufgestiegene emsländische Club dem Epizentrum des Abstiegskampfes angehören würde. Das Quartett steckte aber zunächst klare Niederlagen gegen Topteams erstaunlich gut weg. Der erste Punktgewinn gelang im dritten Pflichtspiel beim Mitaufsteiger TuSG Ritterhude (7:7). Den einzigen Sieg der Hinserie verbuchte der SV Bawinkel gegen die Erstvertretung der Spvg. Oldendorf (8:5). Hinzu kam ein unerwartetes Remis gegen den SSV Neuhaus. Extrem ärgerlich war die 6:8-Heimniederlage

gegen das damalige Schlusslicht Spvg. Oldendorf II. Dennoch war die Mannschaft bei Saisonhalbzeit sportlich halbwegs im Soll und nur einen Zähler vom Mittelfeld entfernt. 

In der Rückrunde verblüfften die Emsländerinnen zunächst mit einigen guten Spielen gegen Spitzenteams, jedoch ohne zu punkten. Der Knackpunkt war jedoch die

6:8-Niederlage bei der Spvg. Oldendorf II, die hoch pokerte und in den Einzeln sogar drei Zähler kampflos abgab. Es folgten drei ereignisarme und gleichzeitig mutlose Spiele mit hohen Niederlagen. Mit dem 9:5-Heimerfolg gegen die TuSG Ritterhude keimte noch einmal Hoffnung auf, doch mit dem völlig überraschenden 8:4-Sieg der Spvg. Oldendorf II gegen den TuS Sande war der Abstieg perfekt.

Fazit: Der SV Bawinkel konnte punktuell mithalten, aber nicht auf Strecke. Achtungserfolge reichen aber für diese Liga nicht aus. Mitentscheidend waren die Doppel, in der Regel die Basis für brauchbare Ergebnisse. Der passablen Hinserie (9:9) folgte eine desaströse Rückrunde (3:15). Unterschiedlich waren die Einzelbilanzen von Claudia Meer (22:25), fast schon eine Vereinsikone, Nina Längert (8:11)), Antonia Joachimmeyer (16:27), Rita Pleus (12:23) und Andrea Trepohl (5:26), die jedoch gegen ähnlich starke Kontrahenten oft nicht mitwirkte. Damit kehrt der emsländische Verein zurück in die gewohnte Landschaft der Verbandsliga.

 

Absolute Führungsspielerin: Claudia Meer.

                                                           Foto: G. Bruns