In den Tischtennis-Ligen sicherten sich vier emsländische Teams das Aufstiegsrecht, davon drei als Meister.

 In den Herrenstaffeln lief in der Landesliga fast alles gegen die personell geschwächte Mannschaft von Union Meppen. Das Schlusslicht unterlag je viermal knapp 7:9 und 6:9. Die Punktgewinne in der Rückrunde kamen viel zu spät. In keinem Spiel stand die Bestbesetzung zur Verfügung. Mang Loi, auf den Union gesetzt hatte, stellte sich nur einmal zur Verfügung. Auf den oberen Positionen war das Sextett mit Carsten Korte (18:16), Tobias Lammers (16:16) und Dirk Heydinger (17:13) sogar hochkarätig besetzt.

In der Bezirksoberliga hatte der Titelgewinn für Olympia Laxten offensichtlich nur sekundäre Bedeutung. Dennoch reichte es zu Rang drei. Immerhin spielte die Mannschaft zweimal remis gegen den Meister TV Dinklage. Das Spielerkarussell drehte sich permanent, was sich negativ auf die Doppel auswirkte. Von den 16 aufgebotenen Aktiven hatten Julian Brand und Alexander Keller die meisten Einsätze (je 17).

Auf schmalem Grat marschierte der VfL Emslage. Der Teamgeist prägte den Neuling, der in der gesamten Saison nur einmal auf Ersatz zurückgreifen musste. Und so sah es lange aus, als könnte die Mannschaft im Abstiegskampf das Blatt noch wenden. Doch in den wichtigen Spielen gegen Mitkonkurrenten konnte der VfL nicht liefern. Der klassenstärkste Einzelspieler Christoph Schepers (30:6) reichte als Alleinunterhalter nicht aus. 

Im Titel-Zweikampf der Bezirksliga hatte der SV Bawinkel im Showdown am letzten Spieltag gegen BW Papenburg das Momentum auf seiner Seite. In der gesamten Spielzeit wurde das Team nur einmal geschlagen und ging verdient als Erster ins Ziel. Mit der Verpflichtung von Kevin Kurbjuweit war dem Club ein Königstransfer gelungen. Als unangefochtener Ligaprimus (31:4) bildete er mit Timo Wintels auch das klassenbeste Doppel (16:4).

Dem letztjährigen Absteiger BW Papenburg wurde im Titelrennen letztlich der Blackout gegen die SF Oesede (7:9) zum Verhängnis. Doch realisierte der Vizemeister mit dem Aufstieg über die Relegation das gesteckte Ziel. Garanten

dafür waren die Spitzenspieler Sebastian Memering (28:8) und der wiedererstarkte Elmar Kuper (21:9).

Olympia Laxten II präsentierte sich wie eine Wundertüte. Für gegensätzliche Resultate war selten die Tagesform, sondern in der Regel die Aufstellung entscheidend. Von den 14 eingesetzten Akteuren spielte nur Klaus Fietzek, ein Star aus früheren Zeiten, positiv (13:10).

In den Damenkonkurrenzen ist Union Meppen nach zwei Jahren in der  Bezirksoberliga künftig wieder Landesligist. Der Verfolger Jahn Delmenhorst wurde klar auf Distanz gehalten (8:4 und 8:3). Protagonistin der Stammformation war die klassenbeste Stephanie Eichhorn (43:2).

In der Bezirksliga verteidigte der SV Bawinkel II trotz diverser Personalprobleme den Titel. Obwohl der Meister gegen den punktgleichen Konkurrenten SF Oesede machtlos war (4:8 und 2:8), wurde dieser dank der Schützenhilfe anderer Teams noch von Platz eins verdrängt. Eine besonders exponierte Stellung im Kader nahm Andrea Trepohl ein (25:1).

Der Neuling Union Meppen II landete in einer sorgenfreien Saison im sicheren Mittelfeld. Absolute Höhepunkte waren die zwei Unentschieden gegen den Vizemeister SF Oesede. Brigitte Fischer, die stärkste Spielerin im Team, verbuchte in nur elf Einsätzen eine achtbare Bilanz von 23:9.

Stark wie nie zuvor: Stephanie Eichhorn vom Meister Union Meppen.

                                                                                  Foto: G. Bruns