In der Punktspielpause hat es in den höherklassigen Tischtennis-Staffeln noch mehrere Änderungen gegeben, von denen auch etliche emsländische Vereine betroffen sind.

 

 

Die ursprünglich abgestiegenen BV Essen und der VfL Emslage sind in der Herren-Bezirksoberliga verblieben, da Concordia Belm/Powe, Quitt Ankum und die Spvg. Oldendorf II freiwillig die Staffel verlassen haben. Damit ist das Emsland in dieser Klasse mit vier Teams vertreten.

Obwohl beim letztjährigen Landesligisten Union Meppen immerhin fünf Stammspieler geblieben sind, ist die Mannschaft zwei Klassen zurückgegangen und spielt künftig als einziger Kreisvertreter in der Herrenbezirksliga - was es seit Jahren nicht gab. Eine erhebliche Fluktuation, bedingt durch Spielerabgänge, hat Olympia Laxten erfasst. Die 2. Mannschaft des Clubs hat sich in die 1. Herrenbezirksklasse zurückgezogen, der auch der letztjährige Tabellenneunte SC Spelle/Venhaus weiterhin angehört. Der ASV Altenlingen, in der Relegation zunächst gescheitert, hat die Aufstiegsoption wahrgenommen und ist nach einjähriger Abwesenheit zurückgekehrt.

Die 2. Herrenbezirksklasse Süd musste von oben außerplanmäßig Olympia

Laxten III aufnehmen, dafür spielt die 4. Garnitur des Clubs künftig freiwillig in der Kreisliga. Von dieser Rotation profitiert die SG Bentheim/Gildehaus, die in der Staffel verbleibt.

In der 2. Herrenbezirksklasse Nord hat der letztjährige Meister Union Meppen II nicht nur auf den Aufstieg verzichtet, sondern hat lediglich für die Kreisliga gemeldet. Nach dramatischen Spielerabgängen musste auch der Relegationssieger TV Meppen das Handtuch werfen. Dafür bleibt wiederum dem Haselünner SV II der Gang nach unten erspart.   

In der Damenbezirksliga hat der amtierende Meister SV Bawinkel II das Aufstiegsrecht abgegeben und sogar einen Klassenverzicht ausgesprochen. Obwohl das Team einen relativ großen Kader hatte, deuteten sich Personalprobleme schon in der vorigen Saison an.

Auch der SV Hilkenbrook hat als Meister der 1. Damenbezirksklasse den Aufstieg nicht wahrgenommen. Ausschlaggebend waren die unverhältnismäßig weiten Fahrten in der höheren Klasse.

Schweren Herzens hat die Führung von Olympia Laxten die mit Talenten gespickte Nachwuchsmannschaft aus der Schülerbezirksliga abgemeldet. Für den aus beruflichen Gründen abgewanderten Betreuer Jochen Lager konnte kein adäquater Ersatz gefunden werden.

Auf den Aufstiegszug aufgesprungen: Der ASV Altenlingen kehrt mit Thorsten Hölscher (links), Oliver Anter, Kai Obermeyer, Matthias Frese, Frank Fübbeker und Rafael Kösters zurück in die 1. Bezirksklasse.

                                                                                              Foto: Georg Bruns