brun.- Haselünne. Der immer beliebter werdende sogenannte Tischtennis-Nostalgiecup hatte bei seiner dritten Auflage in Haselünne eine positive Teilnehmer-Resonanz, obwohl die Grafschaft Bentheim nur dürftig vertreten war.  

 

 

In der Leistungsklasse B war Marvin Buttler (VfB Lingen) die profunde Entdeckung schlechthin. Dank seiner individuellen Qualität war er auch schwierigen Situationen gewachsen, wie seine hauchdünnen Erfolge gegen Petra Bruns (Union Meppen) und Richard Heskamp (SG Freren) belegen. Am Ende sicherte er sich ohne Minuszähler den Tagessieg. Ebenso unumstritten war Rang zwei durch Bernhard Jacobs (SG Freren), der sich lediglich dem Turniersieger beugen musste. Platz drei belegte Brigitte Fischer (Union Meppen), die der männlichen Konkurrenz durchaus ebenbürtig war. Mit je einem Zähler Abstand folgten Eduard Hensel (SG Freren) und Peter Achenbach (SG Gauerbach).

In der Leistungsklasse A strahlte Detlef Barchanowitz (FC Schüttorf) von Beginn an Dominanz aus. Er wurde an diesem Tage nur vom Titelverteidiger Wolfgang Böle (Haselünner SV) gefordert, der sich erst im Entscheidungssatz geschlagen gab. Platz zwei erkämpfte Bernd Heil, obwohl er dem drittplatzierten Nico Korte (beide Haselünner SV) unterlegen war. Unter ihren Möglichkeiten blieben an diesem Tage so arrivierte Akteure wie Holger Müller, Heinz-Jürgen Markus (beide Haselünner SV) und Michael Wolf (SV Langen).      

In der Doppelkonkurrenz waren Stefan Etmann und Holger Müller (Haselünner SV) dank ihrer energischen Spielphilosophie kaum zu gefährden. Das Duo musste lediglich in der Runde der letzten vier gegen die Kombination Detlef Barchanowitz und Marvin Buttler (FC Schüttorf/VfB Lingen) in den Entscheidungssatz. Auch Andreas Heunisch und Wolfgang Böle (VfB Lingen/Haselünner SV) mussten im Finale vorzeitig kapitulieren.

 

Marvin Buttler (Mitte) vom VfB Lingen siegte in der Leistungsklasse B vor Bernhard Jacobs (SG Freren) und Brigitte Fischer (Union Meppen).

                                                                                  Foto: Georg Bruns