Zwei Klubs sind in der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse noch immer ohne Minuszähler.

 

 

Die Erstvertretung des Haselünner SV hat sich offensichtlich nach zwei desaströsen Jahren erholt und schaut mit maximaler Punktausbeute von oben auf die Konkurrenz herab. Neben den noch ungeschlagenen Ali Kanan und Ingo Grüß ist das Doppel mit Bernd Heils und Wolfgang Böle hervorzuheben.

Ernster Verfolger ist der letztjährige Tabellendritte SV Esterwegen, der ebenfalls noch ohne Minuspunkt ist, aber ein Spiel weniger absolviert hat. Ein wenig Glück hatte das Sextett beim hauchdünnen 9:7-Sieg gegen den Haselünner SV II, als das Satzverhältnis mit 32:33 sogar negativ lautete.

Ebenfalls gut im Rennen ist der mit nur einem Minuszähler belastete BW Papenburg. Gut erholt von seiner langwierigen Schulterverletzung hat sich Herbert Michalke.

Der VfL Emslage II hat - anders als im Vorjahr - offensichtlich nichts mit dem Abstieg zu tun. Drei Siege in Folge sind ein eindrucksvoller Beleg.

Einen couragierten Auftritt zeigte bislang der Aufsteiger Raspo Lathen, der mit ausgeglichenem Punktestand im Mittelfeld rangiert. Ein Husarenstück zeigte das Team gegen Sparta Werlte (9:6). Ein Ästhet am Tisch ist noch immer der altgediente  Jürgen Albert (6:1).

Sparta Werlte mutiert zum Punktelieferanten. Dabei hatte die Mannschaft es bislang nur mit einem besonders spielstarken Kontrahenten zu tun. Ein Akteur wie Rainer Klaßen kann es allein nicht richten. In jedem Spiel war das Team auf Ersatz angewiesen.

Noch schlimmer steht es um den Haselünner SV II, obwohl die Truppe beim 8:8-Unentschieden gegen BW Papenburg über sich hinausgewachsen ist.

Der Neuling RW Heede ist sogar noch ohne Punktgewinn. Allerdings musste das Schlusslicht bislang ohne seinen Spitzenspieler Tobias Kässens auskommen.

 

Ingo Grüß führte den Haselünner SV zurück zu alter Stärke.

                                                                                               Bruns-Foto