Eines verbindet die vier emsländischen Clubs der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Süd: Alle starteten mit einem Misserfolg in die Saison. Mit dem ASC Wilsum stellt die Grafschaft Bentheim erwartungsgemäß den souveränen Spitzenreiter.

 

Nach der 1:9-Auftaktniederlage des SV Bawinkel II gegen den ASC Wilsum musste man Befürchtungen um die Mannschaft haben. Doch dann zeigten vier Siege, dass das Binnenklima der Truppe nach wie vor intakt ist. Mit einem Punktekonto von 8:4 führt das Sextett derzeit das Mittelfeld an. Vor allem auf den Spitzenpositionen ist der Club mit Holger Siemers (8:4) und Jonas Saalfeld (6:1) glänzend besetzt. Gut eingefügt hat sich auch der Jugendliche Finn Wilmink.

Der Aufsteiger VfB Lingen hatte Mühe sich zu akklimatisieren. Nach dem Saisonstart mit zwei Niederlagen wackelte die Mannschaft, fiel aber nicht. Die anschließenden Siege gegen Olympia Laxten III und Union Emlichheim II (jeweils 9:4) waren die passende Reaktion. Absolute Führungsspieler sind Thomas Ising (6:2) und Andreas Heunisch (7:1), die als Doppel sogar noch ungeschlagen sind.

Der Druck auf Olympia Laxten III wird größer. Ein Sieg in vier Spielen ist eine magere Ausbeute. Dabei waren die Niederlagen extrem heftig, obwohl das Team prominente Sportler in den Reihen hat. Kein Akteur erreichte eine positive Bilanz, wenn man von den Ersatzspielern Alwin Büscherhoff und Atze Storm absieht.

Sorgenkind der Liga ist - wie schon in der vorigen Saison - Concordia Emsbüren II. In allen fünf Spielen machte das Schlusslicht den Lieferservice für die Gegner. Es sind nicht die Niederlagen an sich, sondern die Ausmaße in den Ergebnissen. Lediglich das Doppel mit Thomas Menger und Rainer Buiker (3:2) war der Konkurrenz gewachsen.  

 


Taktgeber beim VfB Lingen ist Andreas Heunisch (VfB Lingen).

                                                                                                          Bruns-Foto