In der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse sicherte sich der FC Schüttorf II dank einer fast perfekten Rückrunde den Titel.

 

De SV Bawinkel II startete mit einer desaströsen 1:9-Niederlage beim ASC Wilsum, steigerte sich dann kontinuierlich und ging als Vizemeister ins Ziel. Emotionaler Höhepunkt war der 9:5-Sieg gegen den Spitzenreiter FC Schüttorf II, der nur mit zwei Zählern im Vorteil war. Mit dem nicht erwarteten Aufstieg in der Relegation sorgte die Mannschaft schließlich für einen weiteren Knalleffekt. Das Team stellte außerdem mit Jonas Saalfeld, der allerdings nur zwölf Punktspiele absolvierte, auch den klassenstärksten Einzelspieler (20:2).

Der Aufsteiger VfB Lingen rangiert im Mittelfeld und konnte damit das Saisonziel erreichen. Nach Anlaufschwierigkeiten kam die Mannschaft immer besser in Tritt.  Auch temporäre Probleme lösten im Lingener Ensemble keine Panik aus. Entscheidend war, dass gegen die nachfolgenden Clubs kaum Punkte abgegeben wurden. Aus der verschworenen Truppe, die fast immer in Bestbesetzung antrat, ist Andreas Heunisch (26:9) hervorzuheben.

Olympia Laxten III hat nur einen Zähler weniger auf dem Konto. Ein Riesenspiel absolvierte das Team in der Hinserie mit dem 9:6-Erfolg gegen den FC Schüttorf II, der danach zur Hochform auflief. Für frischen Wind sorgte der 13-jährige Simon Penniggers. Von den 13 eingesetzten Akteuren waren Michael Lager und Stefan Wieschebrock immerhin in 16 Pflichtspielen dabei. Am erfolgreichsten war Andreas Schütte (16:14).

Der Abstieg von Concordia Emsbüren II entsprach der Vorsehung. Viele Niederlagen hatten eine einzige Erklärung: Es mangelte an Topspielern. Nur das Doppel mit Rainer Buiker und Thomas Menger (7:7) war der Konkurrenz gewachsen. Erst im 12 . Pflichtspiel gelang mit dem 9:6-Sieg gegen die SG Bentheim/Gildehaus ein Erfolgserlebnis. Ein weiteres Mal durfte das Sextett in der Abschiedstour gegen Union Emlichheim (9:3) jubeln. Vom Klassenerhalt war das Schlusslicht jedoch weit entfernt.

 

Klassenprimus: Jonas Saalfeld (SV Bawinkel II).

                                                                       Foto: G. Bruns