Mit dem Bezirksarbeitstag, zweifellos ein Auslaufmodell, wurde in Großenkneten auch der bürokratische Teil der Tischtennis-Saison abgeschlossen.

 

Da es kaum Kontrapunkte gab, führte der Sportwart Dieter Benen (Nordhorn) relativ zügig durch die Tagesordnung. Beklagt wurde lediglich eine Termin-Kollision der Bezirksmeisterschaften im Jugend- und Seniorenbereich. Das zurückliegende Spieljahr verlief darüber hinaus in geordneten Bahnen, wie auch die minimal rückläufigen Ordnungsgelder belegen. Positiv war die Zunahme der lizenzierten Bezirks-Schiedsrichter, inzwischen sind 30 regelmäßig im Einsatz. Da seit Längerem für jeden Verein ein sogenannter Wettspielordnungs-Coach verbindlich ist, wird eine Aus- und Fortbildung am 7./8. September 2019 in Hannover angeboten. Die Referenten stellt der Landesverband.

Im Punktspielbetrieb werden auch in der kommenden Saison längst nicht alle Staffeln die Sollstärke von zehn Mannschaften erreichen. Dies gilt besonders für die unteren  Damenklassen auf Bezirkseben. Im Jugendbereich werden, so der verantwortliche Dieter Jürgens (Jever), voraussichtlich 28 Teams um Punkte kämpfen. Im Herrenbereich wurden 20 Spielklassen-Verzichte ausgesprochen, der Trend geht wegen der kürzeren Fahrtstrecken zu den weniger aufwendigen Kreisligen. Positiv entwickelt sich der Seniorenbereich, in dem parallel und zusätzlich zum sonstigen Spielbetrieb Staffelsiege ausgespielt werden.

Nach der Bundes- und Landesrangliste der Damen und Herren wurde diese defizitäre Veranstaltung auch auf Bezirksebene eingestellt. Als Alternative bieten sich die neu geschaffenen sogenannten Race-Turniere an.

In der Wettkampfordnung gibt es keine dramatischen Korrekturen. Endgültig ausgedient hat nach Vorgabe des Weltverbandes der Zelluloidball, der mit Beginn der neuen Spielzeit durch den Plastikball ersetzt wird. Geplant ist außerdem die Zulassung von weiteren Farbkompositionen der Schlägerbeläge. Bislang ist nur die Kombination von rot und schwarz regelkonform.

Eine leichte Kurskorrektur wird es in der Führung der Landes- und Bezirksstützpunkte geben, die mehr miteinander kombiniert werden sollen. Angestrebt wird - vor allem im Damenbereich - eine Vereinheitlichung der Spielsysteme, um mehr Transparenz zu schaffen.

 


Helmut Oldeweme (Olympia Laxten) fungiert im Bezirksvorstand als Schulsport-Obmann.

                        Foto: G. Bruns