In der Punktspielpause hat es im Tischtennis-Sport nochmals gravierende Staffelkorrekturen gegeben, von denen auch mehrere emsländische Clubs betroffen sind. Allein drei Teams von Union Meppen profitieren von übergeordneten Verschiebungen.

 

Im Herrenbereich kann Union Meppen aufatmen. Der letztjährige Tabellenachte der Bezirksliga bleibt nach dem Rückzug der Spvg. Niedermark der Klasse erhalten und darf sich in der neuen Saison auf emsländische Derbys mit dem Absteiger BW Papenburg und dem Relegationssieger Concordia Emsbüren freuen.

Da die 1. Bezirksklasse keinen Absteiger aufnehmen musste, verlängert der Tabellenachte ASV Altenlingen seinen Aufenthalt dieser Staffel. Völlig überraschend ist durch den Aufstiegsverzicht des Haselünner SV auch der SV Esterwegen, in der Relegation unterlegen, berücksichtigt worden.

Obwohl die 2. Bezirksklasse Nord mit Eintracht Börger und Eintracht Emmeln bereits zwei Aufsteiger einordnen musste, gab es weitere Korrekturen. In letzter Minute auf den Aufstiegszug gesprungen ist der TV Papenburg, der damit nach 1972 in diese Klasse zurückkehrt. Da außerdem Sparta Werlte das Handtuch geworfen hat, bleibt dem Tabellenneunten Haselünner SV II - wie schon im Vorjahr - der Gang nach unten erspart.

In den Damenstaffeln wurde in der Landesliga die TTG Nord Holtriem durch große Personalprobleme von einer erheblichen Fluktuation erfasst. Die Erstvertretung des Clubs hat als Meister den Aufstieg nicht wahrgenommen, außerdem wurde die zweite Garnitur aus dieser Liga herausgenommen. Nutznießer dieser Konstellation ist Union Meppen. Trotz verlorener Relegation verbleibt die Mannschaft in dieser Staffel.

Union Meppen II hat die Chance genutzt, nachträglich in die Bezirksoberliga aufzusteigen. Ermöglicht wurde dieses Abenteuer durch den Rückzug des SV Wissingen V.

Der SV Bawinkel II füllt nach einjähriger Auszeit die Bezirksliga auf, die damit wieder die Sollstärke von zehn Teams erreicht. Außerdem ist das Emsland durch den etatmäßigen Aufsteiger SG Walchum vertreten.

Nicht komplett ist die 1. Bezirksklasse, da es der SV Hilkenbrook II vorgezogen hat, auch als Meister in der gewohnten Landschaft der Kreisliga zu bleiben.