Nationale Tischtennis-Titelkämpfe im Schülerbereich - Im Doppel kein Einsatz

Viel Lob erhielt Finja Hasters (Union Meppen) für ihren couragierten Auftritt bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften in der Schülerinnenklasse (unter 15 Jahre) von der aus Osterbrock stammenden Landestrainerin Christiane Prädel.

Die 12-jährige Emsländerin, die im Sportinternat Hannover lebt, war in der Vorrunde einer extrem ausgeglichenen Gruppe zugelost worden. Niemand blieb ohne Turniersieg, niemand blieb ungeschlagen. Die für Union Meppen in der Damen-Landesliga startende Akteurin spielte von Beginn an mit der ihr eigenen Unbekümmertheit. Nur mit der Gruppenletzten, Valerie Smeljanski (TSV Gau-Odernheim), kam sie gar nicht zurecht und hatte mit 0:3 das Nachsehen. Auch gegen Alina Frey (VfL Sindelfingen) lag sie nach Sätzen 0:1 und 1:2 zurück, behauptete sich aber schließlich im entscheidenden fünften Durchgang mit 11:6. Ihr Optimum lieferte sie beim Dreisatzsieg gegen die Gruppenerste Qian Wan (DJK Holzbüttgen). Für die spätere Deutsche Meisterin, die im Internat des Deutschen Tischtennis-Bundes in Düsseldorf lebt und trainiert, war es auf dem Weg zum Titel die einzige Niederlage.

Für Finja Hasters kam das Aus in der ersten Hauptrunde gegen die 14-jährige Sarah Mantz (DJK Kolbermoor). Besonders hart umkämpft war der erste Satz, der in der Verlängerung mit 16:14 an die Bayerin ging. Die Emsländerin steckte auch nach dem 0:2-Satzrückstand nicht auf und schaffte mit einem 11:8-Sieg den Anschluss, musste aber im vierten Durchgang passen.

Im Doppel kam Finja Hasters nicht zum Einsatz, denn ihre vorgesehene Partnerin Viola Blach (RSV Braunschweig) war verletzungsbedingt nicht angereist.

In der Schülerklasse sicherte sich mit dem favorisierten Yannik Xu (SV Bolzum), der in keinem Spiel über die volle Distanz musste, ein Niedersachse den Titel.

Finja Hasters: Sieg gegen Deutsche Meisterin.

Foto: Helmuth Walter