Tischtennis-Landesrangliste - Nina Längert auf Platz zwei

Mit sehr guten Ergebnissen kehrten die drei emsländischen Starterinnen von der Tischtennis-Landesrangliste, ausgerichtet von BW Borssum, zurück. 

In der Altersklasse Schülerinnen B zeigte die relativ unerfahrene Antonia Joachimmeyer (Olympia Laxten) eine achtbare Leistung, obwohl sie in der Vorrunde der eindeutig schwereren Gruppe zugelost worden war. Die von ihrem Vereinstrainer Kevin Kurbjuweit betreute Emsländerin ließ sich auch von Rückschlägen nicht beeindrucken und suchte konsequent ihren Weg. Ihr Meisterstück lieferte sie gegen die Gruppenzweite Sophie Hajok (RSV Braunschweig), als sie nach Sätzen bereits 0:2 zurücklag, aber schließlich im fünften Durchgang mit 11:8 triumphierte. Damit fiel ihre nicht eingeplante 2:3-Niederlage gegen Natalie Gamon (TSG Bad Harzburg) nicht mehr ins Gewicht. Mit einer Einzelbilanz von 4:3 marschierte die Laxtenerin in die Finalrunde. Hier gelang ihr nicht mehr viel, dennoch kann sie mit Platz acht unter den 16 besten Starterinnen aus Niedersachsen zufrieden sein.

Fast optimal lief es für Finja Hasters (Union Meppen), agil wie eh und je. Der  Gruppensiegerin gelangen immerhin sechs Dreisatzsiege. Einen kleinen Dämpfer erhielt sie im Spiel gegen die punktgleiche Sophie Hajok (RSV Braunschweig), als sie nach einer 2:0-Satzführung noch das Spiel aus der Hand gab und im fünften Durchgang mit 10:12 hauchdünn unterlag. In der anschließenden Endrunde wurde sie nur einmal gefordert, als sie gegen Julia Schrieber (Jahn Sarstedt) einen 1:2-Satzrückstand noch in einen Sieg umwandeln konnte. Eine total abgeklärte Leistung zeigte im letzten Spiel des Tages, als es gegen die bis dahin noch ungeschlagene Julia Samira Stranz (RSV Braunschweig) um den Tagessieg ging. Mit dem 3:0-Erfolg (15:13, 11:8, 11:2) führt Finja Hasters die Landesrangliste für ein Jahr an.

Bei der weiblichen Jugend gehörte Nina Längert vom Verbandsligisten SV Bawinkel zum Favoritenkreis - und dieses bestätigte sie auch mit einer überdurchschnittlichen Leistung. In der Gruppenphase kassierte sie eine unnötige 1:3-Niederlage gegen Lisa Krödel (VfL Oker), was später den Turniersieg kosten sollte. Sonst lief alles nach Plan. Im Abschlusseinzel der Endrunde spielte sie gegen die bis dahin punktgleiche Nina Shiiba (Spvg. Oldendorf) um den Turniersieg. Die Bawinkelerin war durchaus ebenbürtig, musste sich jedoch in drei Sätzen mit 11:13, 10:12 und 7:11 geschlagen geben. In der Gesamtwertung belegte sie damit Rang zwei, ein durchaus respektables Resultat.

Starkes  Trio: Nina Längert (SV Bawinkel), Finja Hasters (Union Meppen) und Antonia Joachimmeyer (Olympia Laxten).

Foto: Georg Bruns